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Die Tagung - Beschreibung in schwerer Sprache

Eine Kooperationsveranstaltung des Instituts inForm der Bundesvereinigung Lebenshilfe, Marburg, und der Bundesarbeitsgemeinschaft Ärzte für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung, Stetten


Für Ärztinnen und Ärzte, für Mitarbeitende in der Behindertenhilfe und dem Gesundheitswesen, für Betroffene und Angehörige stellt die medizinische Versorgung von Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Alltag eine große Herausforderung dar:
Eine häufig komplexe medizinische Ausgangslage, viele Beteiligte sowie oft abweichende Krankheitszeichen und Krankheitsverläufe erschweren eine gute und abgestimmte Versorgung. So ist es seit langem ein dringendes Anliegen, Verbesserungen fachlicher und struktureller Art -
mit dem Ziel einer umfassenderen Betrachtung der gesundheitlichen Situation von Menschen mit geistiger Behinderung - zu erreichen.

Auf der Grundlage der Zusammenarbeit der verschiedenen Berufsgruppen wie auch der Kenntnis fachlicher Besonderheiten, ist eine interdisziplinäre Befassung mit der Situation notwendig.
Da dem interprofessionellen und interdisziplinären Austausch hierbei eine herausragende Rolle zukommt, wurde diese Tagung konzipiert. Sie ermöglicht, fachliche Inhalte mit dem Austausch der berufsgruppenspezifischen Perspektiven zu verbinden.

Die Verbesserung der Zusammenarbeit und der Kooperationsmöglichkeiten der Ärzte aus den unterschiedlichen Disziplinen und die Spezifizierung der Ausbildung der Professionellen im Gesundheitswesen sind im Interesse der Gesundheit von Menschen mit geistiger Behinderung dringend nötig.

Ein zentrales Anliegen der Tagung ist es, die verschiedenen beteiligten Gruppen miteinander ins Gespräch zu bringen. Die Bundesvereinigung Lebenshilfe als Interessensverband von Menschen mit Behinderung, ihrer Angehörigen wie auch als Fachverband bietet hier in Zusammenarbeit mit der Bundesarbeitsgemeinschaft Ärzte für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung ExpertInnen von ärztlicher Seite, Fachleuten und Betroffenen die besondere Chance, in einen Trialog zu treten.

Da auch gesetzliche Rahmenbedingungen in der Diskussion eine große Rolle spielen, sind Politiker und Vertreter von Leistungs- und Kostenträger, wie z. B. die Krankenkassen, zu einer gemeinsamen Auseinandersetzung mit den anstehenden Fragestellungen und Problemen eingeladen und werden in die Diskussion einbezogen.

Die inhaltlichen Schwerpunkte der Tagung liegen zum einen auf dem Übergang vom Jugend- ins Erwachsenenalter und zum anderen bei den älter werdenden und alten Menschen mit geistiger Behinderung.


In zahlreichen Vorträgen und Arbeitsgruppen ergeben sich Ihnen an diesen zwei Tagen umfassende Einblicke in wegweisende gesundheitliche Fragenstellungen bei Menschen mit geistiger Behinderung in den genannten Lebensphasen.
Die Tagung schließt mit der Diskussion gesundheitspolitischer Perspektiven: Welche bundesweite Versorgungsstruktur brauchen Menschen mit geistiger Behinderung?
Zielgruppe:
Ärztinnen und Ärzte, Fach- und Führungskräfte aus Einrichtungen und Diensten der Behindertenhilfe sowie dem Gesundheitswesen, Menschen mit geistiger Behinderung, Vertreter der Leistungsträger, Eltern und Angehörige, gesetzliche BetreuerInnen.
 
 
 
 
BAG Ärzte für Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung
 
 
 
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